Vereinssatzung

Satzung des Pool-Billard-Club Bassum e.V.


§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

§1 Nr.1
Der Verein führt den Namen "Pool-Billard-Club-Bassum e.V.". Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Walsrode eingetragen.

§1 Nr. 2
Der Verein hat seinen Sitz in Bassum und wurde am  17. Dezember 1990 errichtet.

§1 Nr.3
Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

Der Verein ist Mitglied im
•    Deutsche Billard Union
• Billard-Landesverband Niedersachsen1984 e.V.
• Landessportbund des Landes Niedersachsen
• Kreissportbund des Landkreises Diepholz

§1 Nr. 4
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§1 Nr. 5
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.


§2 Zweck des Vereins

§2 Nr. 1
Zweck des Vereins ist die Förderung und Verbreitung des Billardsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie die Unterhaltung der Übungsstätten.

§2 Nr. 2
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§2 Nr. 3
Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

§2 Nr. 4
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§2 Nr. 5
Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.


§3 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person auf Antrag bei dem Vorstand erwerben. Die Mitgliedschaft kann durch Beschluss des Vorstandes abgelehnt werden.


§4 Erlöschen der Mitgliedschaft (Ausschließungsgründe)

Die Mitgliedschaft erlischt, wenn ...
• ein Mitglied aufgrund einer schriftlichen Erklärung zum Ende eines Quartals austritt.
• nach Beschluss des Vorstandes ein Mitglied  aus dem Verein aufgrund schwerwiegender Gründe ausgeschlossen wird.
• durch ein Mitglied des Vereins die Satzungen nicht beachtet wird.
• durch den Vorstand festgelegten Beiträge nicht entrichtet werden, trotz Aufforderung durch den Kassenwart.


§5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.


§6 Organe des Vereins

• der Vorstand
• die Mitgliederversammlung


§7 Der Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
• 1. Vorsitzende(r)
• 2. Vorsitzende(r)
• Kassenwart(in)
• Sportwart(in)
• Schriftführer(in)

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und den 2. Vorsitzenden gemeinschaftlich vertreten.


§8 Aufgaben des Vorstandes

Der Verein hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften dieser Satzung zu führen. Der Vorstand ist notfalls ermächtigt bei Ausscheiden oder sonstiger dauerhaften Behinderung von Mitgliedern in Vereinsorganen deren verwaistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.

Der 1.Vorsitzende koordiniert die Aufgaben innerhalb des geschäftsführenden Vorstandes. Der Vorstand ist ermächtigt, Verträge zum Wohle des Vereins abzuschließen und zu kündigen. Der Vorstand wird mindestens zweimal im Jahr durch den 1. Vorsitzenden einberufen oder wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes die Einberufung beantragen.


§9 Amtsdauer des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.


§10 Beschlussfassung des Vorstands

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden o. 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. o. 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu Protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären.


§11 Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
• Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.
• Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages.
• Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
• Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
Ernennung von Ehrenmitgliedern.



§12 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, wenn möglich im letzten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.


§13 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden oder einem anderem Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt die Versammlung einen Protokollführer.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig  von der Zahl der Erschienen beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

Für eine Wahl gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Abstimmungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben


§14 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur Beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.


§15 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für  die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10,11,12, und 13 entsprechend.


§16 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

§16 Nr.1
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im §12  festgelegten Stimmenmehrheitbeschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. u. 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§16 Nr.2
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger Verbindlichkeiten an die Stadt Bassum, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


Die vorstehende Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 05.07.2007 verabschiedet.



Satzung als PDF-Dokumente öffnen